Drive →

Heute ist es soweit – Drive läuft in den deutschen Kinos an. Ein wirklich fantastischer Film, indem Ryan Gosling tagsüber Autos repariert und bei Nacht Fluchtwagen fährt. Bald kommt die bezaubernde Carey Mulligan hinzu und man verliebt sich, selbstverständlich nicht ohne den ein oder anderen Zwischenfall. Selten habe ich einen Film gesehen, indem so wenig gesprochen und zugleich so viel erzählt wird. Ganz zu schweigen von dem Soundtrack, der zum Teil aus Kavinsky, Desire und College besteht, und sein Übriges tut.

Louisa schreibt über Drive, und das zurecht. Auch für mich das Filmhighlight der letzten Wochen, das ich sicher auch noch mal im Kino ansehen werde.

Seeing Sounds

Im letzten Semester hatten wir die Aufgabe, ein Plattencover zu gestalten. Ich machte eines im Offsetdruck für das fantastische Album „The Campfire Headphase“ von Boards Of Canada, was ich hier aber garnicht präsentiert habe, wie ich festgestellt habe. Grund genug das, wenn es soweit ist, nachzuholen. Erstmal machten  Steffen und ich allerdings Plakate für eine Vernissage, bei der diese Covers noch mal ausgestellt werden. Stattfinden wird das Ganze hier in Stuttgart bei Second Hand Records am Samstag, den 4. Februar um 17 Uhr. Spielen wird auch eine Band, die sich The Tremolettes nennt und Rock’n'Roll macht. Getränke wird es geben, es wird gut und alle freuen sich.

Bei Plakat und Flyer achteten wir darauf, dass sie bedingt rapportfähig sind, eine Vorgabe, die wir uns selbst auferlegt hatten. Sprich: Man kann die Plakate, vertikal aneinanderdocken und erhält einen Rapport, wie in den Flyern angedeutet.

Nike Air Max 1, Red/White/Blue

(Schuhe: Nike, Hose: Wood Wood)

So. Schuhe für wärmere Temperaturen hätte ich schon mal. Jetzt fehlt mir nur noch der Frühling zum Glück.

DIY-Leder-Filz-Laptoptasche

Längere Zeit schon, besonders seit dem Kauf meines neuen MacBook Pro (15″) vor einiger Zeit, bestaune ich die wunderbaren Laptoptaschen bei hardgraft.com. Taschen aus Leder und Filz ohne viel Schnick-Schnack, wirklich wunderbare Sachen. Etwas mehr als 90 Euro für eine Tasche sind mir allerdings (noch) ein wenig zu viel.

Von meinem Vater wusste ich, dass wir bei meinen Eltern zuhause noch ein paar Lederreste haben. Warum also nicht ein wenig Filz kaufen und einfach mal versuchen?
Im Bastelladen kaufte ich 2 Filz-Bögen in A3, 4mm Dick à 4,95€. Das Leder kam letztendlich von der Sitzfläche eines alten Schemels.

So fing es an:

Leder zugeschnitten, Filz zugeschnitten, Kleber aufgetragen.

 

Bei Instagram zeigte ich dann diese Zwischenstände. Beim unteren Bild hatte ich schon das Stück Leder zugeschnitten und an die eine Seite des Filzes kaschiert (sagt man dazu kaschieren?). Auf die andere Seite des Filzes kam dann der Klettverschluss-Streifen (Druckknopf schied aus, weil ich Angst hatte, mit dem Druckknopf das Alu des MacBooks zu beschädigen.).

Die beiden Filzseiten wurden dann aufeinander gelegt, an den Rändern verklebt und letztendlich bei einem Schuhmacher genäht, er ummantelte die Ränder der Tasche noch mit den im Bild sichtbaren Lederstreifen. Dieser machte es leider mit seiner Maschine, was, wie er sagte (ich habe ja keine Ahnung davon) nicht so 100%-ig gut funktioniert hat.

Natürlich weiß ich, dass zwischen meinem Ergebnis, und dem Angebot bei hardgraft Welten liegen. Die hardgraft-Taschen sind auch immer noch viel schöner. Aber Spaß hat es mir trotzdem gemacht und unterm Strich bin ich sehr zufrieden. Und unterm Strich keine 15 Euro gekostet.

Google ‘Koblenz’ + ‘Bier’

Sollte ich mir Sorgen machen?

Danke an Nils für den Fund.

(Vielleicht liegt es auch einfach nur an meiner Userdescription bei Twitter.)

Böllern am Strand.

Über die Neujahrestage waren wir am Ijsselmeer. Der Plan lautete einfach und wie folgt:„Böllern am Strand.“ Dass wir später über nicht mehr als ein Kinderfeuerwerk verfügten, war okay. Nachfolgend Bilder.

3875.

Die letzten Monate haben mich viel Kraft gekostet. Um so froher bin ich, dieses Projekt abzuschließen. Wer sich erinnert, weiß, dass ich in Amerika war. Wir fuhren von Chicago nach Seattle, waren in Vancouver, waren im Yellowstone, haben die Cascades gesehen, Mount Rushmore, insgesamt eine irrsinnige Route fantastischer Szenerien, die ich zum einen mit der Kamera, zum anderen mit dem iPhone festhielt. Fast 4000 Meilen, wunderbar das.Problemstellung: Die iPhone-Fotos landeten auf einem Tumblr, auf dem Mitfahrer Tim und ich quasi gebündelt einen Livestream des Urlaubs gaben. Ganz geil eigentlich.

Bei Aufnahmen mit der Spiegelreflex ist es allerdings was anderes. Ich weiß nicht so recht, wohin mit meinen Fotos. Flickr hat irgendwie verpennt, ich war schon Wochen nicht mehr auf Flickr. Es macht mich auch garnicht mehr an, da irgendwas zutun. Dummerweise habe ich da noch einen Pro-Account. Und 500px ist ja nur was für die ganz besonderen Schüsse. Damit werde ich übrigens auch nicht warm, auch wenn es sauber umgesetzt scheint. Hübsch ist es ja.

Und dann steh ich da mit einem Haufen Fotos aus einem schönen Urlaub und weiß damit nichts anzufangen. Also mach ich mein eigenes Ding, auf Reichweite ist geschissen. Möglichkeit 1 wäre, jeden Tag einen Satz Bilder hochzuladen. Dafür bin ich zu inkonsequent. Möglichkeit 2 wäre, das gesammelt als Werk hochzuladen. Und das habe ich gemacht. In ein Raster gesetzt, mit den Koordinaten gespielt. Ein bisschen in Google Earth rumgehangen, um die Koordinaten meines GPS abzugleichen. Einfach mal gemacht. Herausgekommen sind dabei nun 142 Seiten, etwa 100 Fotos, keine Ahnung.Unterm Strich kann diese PDF-Veröffentlichung nur ein WIP von dem sein, was ich irgendwann mal drucken lassen werde, hoffentlich lasse ich nicht zu lange darauf warten.

Viel Spaß damit, vielen Dank für die Aufmerksamkeit, ich freue mich über Feedback und Shares. Frohe Weihnachten.

„How I spent my summervacation“

Und kürzlich plante ich dann noch die anstehende Reise nach Amerika. Zwischen unserem Uni-Sommerfest, mehreren Wochen arbeiten, Werkstattkurse der Uni und schließlich Gedanken über den anstehenden Semesterstart. Nichts gehabt vom Sommer. Aber immerhin noch eine Reise geplant: Es geht von Frankfurt über Amsterdam nach Chicago und dann, etwas mehr als zwei Wochen später, von Seattle wieder zurück nach Deutschland.

Nachdem wir etwa 5000 km abgespult haben, 9 Staaten sahen (sofern man das kanadische British Columbia mitzählt), unzählige Stunden im Auto verbrachten, hunderte Fotos machten, tausende Höhenmeter hinter uns ließen.

Es ist die dritte Reise, die ich in die Staaten mache, nach 2008 an der Ost- und 2010 an der Westküste nun dieses Monstrum eines Roadtrips durch das Outback des Nordens. Bisher jedes Mal mit von der Partie: Tim. Eh einer der Besten und darüber hinaus selbsternannter “Intuitivreisender”.

Aber wenn ich darüber nachdenke, weiß ich nicht, was daran genau so besonders ist. Also, meine: Was genau der Grund ist, warum ich mir diese Art von “Urlaub” immer wieder antun mag. Von wegen Batterien aufladen. Denn eigentlich ist es das genaue Gegenteil – also von Urlaub: Früh aufstehen, hetzen, aber letztenendes, und ich glaube das ist der Punkt, erleben.

Dazu kommt, und da bin ich mir sicher, dieses bisschen Amerikaromantik, weil man immerhin im Land der »unbegrenzten Möglichkeiten« reist. Und dort einen Roadtrip macht. Bei mehr als lächerlichen Spritpreisen. Da bekommen völlig bekloppte 5000 Kilometer plötzlich eine seltsam übliche Rechtfertigung. Denn wenn ich mir die Frage beantworten sollte, ob ich von Moskau nach Lissabon reisen wollte — ich würde es nicht tun wollen. Bin ja nicht blöd.

Also. Visum ist geholt, Kamera aufgeladen, GPS-Sensor gekauft. Koffer gepackt. Ja, wir müssen nur noch los.

Fünfhundertvierundvierzig.

Und dann war da noch dieser VOLVO.
2011/078: VOLVO 544 (III)

Mitschülerin (oder Kommilitonin, wie der geneigte Student sagt) Carola fährt nämlich Oldtimer. Ihr Vater besitzt einige, sagt sie. Der sammelt die. So weit, so gut, aber besonders interessant wird das dann an der Stelle, wo Leute Dinge wie “Ich hab halt kein anderes Auto zur Verfügung gehabt” sagen müssen, weil geringfügig jüngere (oder eben andere verfügbare) Autos alle in Benutzung sind.

Und so kam es, dass sie im sogenannten Buckel-VOLVO zu unserer Exkursion an den Bodensee anreiste. An einem frühen Abend, nämlich Donnerstags, als wir von unserem Ausflug nach Bregenz wiederkamen (in anderen Worten: als das Wetter ganz günstig war und die Sonne schön tief stand) fotografierte ich diesen Wagen, einen Volvo 544. (→ Hier lang gehts zum Flickr-Set.)

2011/079: VOLVO 544 (IV)

2011/076: VOLVO 544 (I)

2011/077: VOLVO 544 (II)

2011/80: VOLVO 544 (V)

2011/086: VOLVO 544 (XI)

2011/083: VOLVO 544 (VIII)

Ich habe kein Fable für Autos, weiß aber wohl alte Technik (wie bereits erwähnt) zu schätzen, deshalb finde ich alte Amaturen und sperrige Details besonders spannend.

2011/081: VOLVO 544 (VI)

2011/082: VOLVO 544 (VII)

2011/084: VOLVO 544 (IX)

2011/085: VOLVO 544 (X)

2011/087: VOLVO 544 (XII)

Dieser Volvohatte eine Erstzulassung Anfang der Sechziger Jahre (Recherchen ergaben 1965). Ganz schön lange her.

Ich saß hinten, was die Fahrt besonders spannend machte, da ich, so glaube ich, noch nie “unangeschnallt” Auto gefahren bin.
Alle Fotos der Serie sind fotografiert mit meiner 5D Mark II und dem 50/1.4
→ Und hier lang gehts zum Flickr-Set.

Bodman.

Vor zwei Wochen also war ich am Bodensee. Gefühlt ist das erst ein paar Tage her, schließlich habe ich gerade Termine (das Semester neigt sich dem Ende zu) und komme nicht recht zu etwas vorzeigbarem, wenn auch ich den ganzen Tag arbeite.

In Bodman am Bodensee jedenfalls war es ziemlich klasse. Wir verbrachten fast eine ganze Woche von Montag bis Samstag in einem Haus fast direkt am See. Den Zeichenkurs am Dienstag/Mittwoch konnten wir relativ schnell abhaken, Donnerstags fuhren wir ins Fotomuseum nach Winterthur in die Schweiz (zu den Ausstellungen von Hans Steiner und Aleksandr Rodschenko; gleichzeitig fand im selben Komplex die Ai Wei Wei-Ausstellung statt). Freitags ging es nach Bregenz nach Österreich (Ausstellung ‘So machen wir es’) in die Kunsthalle, die gerade mit ihrer schönen Architektur und ihrem fantastischen Licht bestach.

Rückblickend war die Ausstellung zu Hans Steiner ziemlich gut. Fotografisch nicht umbedingt bahnbrechend, dennoch dokumentarisch stark, weil er sowohl zweiten Weltkrieg als auch Aufbruchstimmung der Fünfziger Jahre dokumentierte. Und eben letzterer Retrofuturismus hat es mir eben angetan.

Nachfolgend nun eigene Bilder der Woche.

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Und im Übrigen sollte ich Recht behalten. Klassenfahrt. Nur ohne Ärger bekommen.

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FotoLebenUniUrlaub
Hi. Mein Name ist Sven Tillack. Ich bin 25, studiere Kommunikationsdesign an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Desweiteren bin ich selbstständig bei BUREAUFORMAT tätig. Dort mache ich Print- und Screendesign.

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