geschrieben am 01.02.2012,
Kategorie:
Foto,
Grafik,
Uni
Alle sind ganz aufgeregt. Am Samstag haben wir unsere Vernissage bei Second Hand Records in Stuttgart und stellen dort Plattencover-Dinge aus, die wir im dritten Semester gestalteten.
Hier ein kurzer „Recap“ von dem, was ich eigentlich gemacht hatte, damals. Schließlich habe ich es hier nie vorgestellt. — Im Portfolio, was ich seiner Zeit für die Grundklasse erstellt hatte, schrieb ich:
Für das Semesterprojekt Klingende Grafik habe ich ein Cover zu “The Campfire Headphase” von Boards Of Canada entworfen und in der Werkstatt von Adriano Randó an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zweifarbig im Offset gedruckt. Durch Überdrucken ergab sich beim Druck eine dritte Farbe. Die Arbeit zeigt den Cosmos und gleichsam die Verschachtelung und Verstrickung dieser fantastischen Musik. Als Goodie erwartet den Hörer eine vierteilige Fotoserie, die ich während der Exkursion nach Bodman am Bodensee aufgenommen habe.
Und nach wie vor ist „The Campfire Headphase“ eine meiner Lieblingsplatten und Boards Of Canada zurecht unangefochten auf der #1 meiner Alltime-Playlist auf Last.fm (2005—2012). Und darüber hinaus spielte gestern auch noch ein DJ auf einer Party einen „BoC“-Track. Instant-Gänsehaut.

(Platte mit Schuber)

(Verpackung der Platte mit Stanzung, aus der die LP „herausblitzt“)

(Hülle, Vinyl, Papierdings.)

(Hülle aufgeklappt. Der halbautomatische Offset zollt seinen Tribut:
Beim Fixieren der Druckplatte bekommt selbige leider einen lila Farbsaum im oberen Viertel der Rückseite)

(Rückseite mit Trackansicht, Metainformation und tatsächlich funktionierendem Barcode)

(Erwähntes Goodie: Posterset mit 4 Aufnahmen, die in Bodman (Bodensee) entstanden sind.)
Das Cover wurde in einer Auflage von 50 auf 350g/m2–Glosskarton im Offset gedruckt, die Fotodrucke sind auf 135 g/m2–Semigloss-Fotopapier auf einem Tintenstrahlgroßformatdrucker ausgegeben. Natürlich sieht man im Detail die Feinheiten und Unterschiede einer manuellen Produktion: Light-Schnitte laufen beim Belichten oftmals zu, das Raster ist sehr grob. Für mich aber halb so schlimm, in erster Linie freute ich mich, eine solche Auflage realisieren zu können.