Hi, ich bin Sven. Hier stehen Artikel zu Studium, Konsum, Fotos, Musik und Leben.

Hier kommt Gurt.

Und dann war da noch diese Aufgabe, bei der wir aus einem Stoffband Typo legen sollten. Ja, aus einem Stoffband. Dabei lernt man, so hieß es zumindest, viele Dinge im Umgang mit Schrift. Was Strichstärken angeht. Und die Zwischenräume innerhalb der Buchstaben und so. Hieß es zumindest.

War dann aber irgendwie auch so. Erst mal überlegt, was man machen will (in meinem Fall eine Serifenbetonte Linearantiqua; kennste, hier, IBM-Logo zum Beispiel), und dann überlegt WIE man das überhaupt machen will. In meinem Fall ging das mit einem Raster aus Quadraten (Seitenlänge 2,5cm) und lediglich “Winkeln” in 0°, 45° oder 90° – der geneigte Mathematiker merkt schon, dass ich kein Mathematiker bin. Geklappt hats trotzdem ganz gut.

Als die Buchstaben dann “gelegt” waren, habe ich sie mit Stecknadeln fixiert, mit Vlieseline (Plastikkleber zum Aufügeln) präpariert und dann gebügelt. Und das dann. … knapp 40 mal. Und alles in allem heißt das ganze dann ‘GURTBAND SERIF’, oder so.

Die verschiedenen Varianten von A, V, W und so sind natürlich nur gespiegelt, sollten ihrem Zweck aber dienen – nämlich dem, dass man die Buchstaben total gut “ineinander” legen kann, quasi unterschneiden.

Jetzt habe ich zwar diese Stoffbuchstaben hier, ich überlege aber, ob ich daraus nicht eine tatsächlich benutzbare Schrift machen soll. Das heißt, entweder diese Schrift durch z.B. Fontlab laufen lassen (sofern möglich), oder diese Typo digital nachbauen. Muss ja auch einen Sinn haben, was ich da gemacht habe.

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DIGITAL.

Wenn man in der Uni die Kurzaufgabe bekommt, sich selbst innerhalb eines Wortes zu beschreiben und selbst darzustellen, ziemlich lange überlegt und dann doch das Wort ‘digital’ nimmt.
Oben: Das abgebene Motiv.
Unten: Links “Making-of” – das an den Armen ist übrigens Tesafilm. Fotografiert mit Kamera über Macbook und das alles via iPad und VNC (siehe Bild) ausgelöst, rechts dann das übliche Gepose. Hier Poster, tralala. Ausgedruckt übrigens auf einem dieser großen Epson-Tintenstrahldrucker – Format A1.
Ja, dann sieht das so aus.
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Wir erinnern uns: Erstmal Platten zeichnen und übertragen, dann schnitzen, die erste Platte Schwarz drucken und dann die zweite Platte in Blau (HKS 47N) drucken. So der Plan, so weit, so gut.

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Drucktag 2 also und die Aufgabe, die zweite Platte in der Druckmaschine einzurichten, die Platte zu befeuchten und die bereits mit schwarz bedruckten Bögen so durch die Maschine laufen lassen, dass sie – möglichst passgenau – die blaue Farbe aufnehmen. Das wärs ja schon.
Doch dummerweise wurde mir Zweiteres zum Verhängnis: Die Platten waren von mir – offensichtlich – nicht ganz so perfekt geschnitzt und weisen deshalb auch nicht hundertprozentige Gleichheit auf. Dazu kommt ja noch, dass man die ersten Bögen auch nie hundertprozentig exakt durch den ersten Druckgang geschickt hat. Fand ich zumindest später heraus.

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Deshalb bin ich leider nur mäßig zufrieden mit dem Ergebnis. Nun, jetzt mag der geneigte Linolkenner sagen:”Klar, Linol, da gehört sowas dazu. Das ist der Charme des Linols”, dennoch habe ich Glück, dass aus ich aus der Auflage (50 Stück) nur knapp die Hälfte für unsere Publikation an der Sommerausstellung brauche.

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Abschließend zu diesem Projekt werde ich in ferner Zukunft, sobald Termine und Abgaben es erlauben, noch eine kleine Retrospektive hierzu machen, weil ich noch einige Filmaufnahmen von Platte und Werkstatt aufzeichnet habe.

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LINOL (2 von 4)

So. Nachdem ich gestern schon Bilder der geschnitzen Platten gezeigt habe, galt es natürlich diese zu drucken. Die Deadline ist zwar noch ein paar Wochen hin, allerdings gibt es in diesem Semester einige Projekte, die alle ziemlich parallel laufen.
Im Wesentlichen heißt das nun: Die Platten in der Hochdruckmaschine einrichten, einpassen und los!

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In unserem speziellen Fall fange ich mit den schwarzen Konturen an und drucke erst im zweiten Schritt darüber (und damit eben auf das bereits gedruckte Blatt) blau. Das Bedienen der Maschine war recht einfach, nur, dass man eben darauf achten muss, das für jeden Druckgang genug Farbe vorliegt, damit alle Drucke eben auch ein ähnliches Farbbild aufweisen.

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Der erste Schritt wäre also geschafft, jetzt warten und trocknen lassen, um danach einen zweiten Druckgang zu machen.

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LINOL (1 von 4)

Linolschnitt. Bei Linolschnitt denke ich ja mehr so zurück an die siebte Klasse, einen BK-Kurs, gelangweilte, pubertierende Mittelstüfler und ein Motiv, bestehend aus Fachwerkhäusern.

Linolschnitt. Klassenprojekt im Sommersemester 2011 für uns Zweitsemester an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. … Unter dem Thema “Seemannsgarn” veröffentlichen meine 23 Kommilitonen und ich zum Ende des Semesters zweifarbige (d.h. unter Einsatz der Farben Schwarz und Blau (HKS 47N)) Illustrationen mit allerhand Seemannsabenteuern, die durch einen von uns geschriebenen Text unterstützt werden in einem gebundenen Buch, das auf der Sommerausstellung der Akademie eingesehen werden kann.

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Die Linolillustrationen werden in Blau und Schwarz im Hochdruck in unserer Hochdruckwerkstatt von Hand gedruckt, was wir selbst erledigen. Nicht nur, dass ich während des Schnitzens die ganze Zeit einen NOFX-Ohrwurm hatte; ich habe mich, was den Aufwand angeht, zwei Farbauszüge auf Linol zu übertragen (von einem DIN A3-Ausdruck mit Kohlepapier und Kugelschreiber), verschätzt.

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Erstaunlich, wie lange es dauert, zwei solcher etwa A3 großen Platten zu schnitzen. Spaß hat es bisher doch irgendwie gemacht, auch wenn ich jetzt nach dem Schnitzen der Platten einfach nur froh bin, dass ich es geschafft habe und anfangen darf, das Motiv nun in der Hochdruckwerkstatt der Akademie zu drucken.

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Was nun folgt: Schwarz drucken. Blau drucken. Schneiden.

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Was bisher geschah.

So. Eigentlich bin ich ja garkein Freund von diesen Statusupdates, weil man 5 Wochen 2 Monate nichts schreibt und dann behauptet, man wäre total busy. Gerade bei mir selbst. Denn eigentlich sollte man meinen ich hätte viel Zeit. Seit Mitte Februar etwa habe ich Semesterferien vorlesungsfreie Zeit. Viel Zeit zum Rumlungern, schließlich gehört man ja zu diesen Studenten. Die machen alle nichts, lungern nur rum, trinken Bier und stehen immer spät auf.

Leider alles weit gefehlt. Der Wecker klingelt jeden Tag um 8 (Ich weiß, andere stehen noch früher auf, aber hey, immerhin ist eigentlich “frei”) und seit 2 Monaten bin ich eigentlich nur auf Achse, in Koblenz, in Stuttgart, in Frankfurt und zurück, habe abwechslungsreiche Projekte (die leider bisher alle noch nicht fertig sind, und ja: sie laufen natürlich alle parallel), die externe Platte und auch mal die Kamera oder das Zeichentablett dabei, werde von einem kalten Wasser ins nächste geschmissen und bekomme nebenbei noch sehr gute Semesternoten. Wieso nicht?

Wenn ich mir das noch mal durchlese, klingt das ziemlich überheblich. Aber so ist es garnicht gemeint. Es kommt einfach mal alles zusammen.

Morgen geht es dann bis Sonntag mit leerem Koffer und Kamera nach London (NYC war zu teuer, srsly). Gut. Irgendwie ist das alles gerade ziemlich okay und das endlich nicht nur bei anderen sondern auch mal bei mir. Und ganz ehrlich: Von mir aus kann das gerne so bleiben.

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Setzen, sechs.

(alternativer beknackter Titel: Spiel, Satz, Sieg.)

Irgendwie geht das alles ganz schön flott. Neulich war noch Oktober und Semesterbeginn, jetzt ist es nur noch der Rest der Woche und dann ist das erste Semester schon vorbei. Was folgt sind Ferien, Zeit für viele gute Projekte und Dinge, Reisen. Könnte gut werden.

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Abschließend für dieses Semester gab es eine letzte Aufgabe, die sich mit Bleisatz und Hochdruck beschäftigt. Eigentlich eine recht spannende Komponente für die ich das Studium nicht missen möchte: “Am Rechner” klappt das alles ganz gut und gerade durch meine abgeschlossene Ausbildung bin ich da eigentlich fit. Woran der Workflow in Agenturen allerdings vorbeigeht (zumindest in denen, wo ich das mitbekam und das aus guten Gründen) ist all das Analoge, was eigentlich ziemlich viel Spaß macht. Also zum Beispiel Dinge ausschneiden aus Papier, Dinge scannen, neue Wege gehen, experimentieren. Warum? Weil es nicht rentabel ist – zumindest für die meisten Kunden. Die Anderen sehen den Unterschied zwischen handgemachten Schablonen, die man mit dem Skalpell ausgeschnitten hat oder einer digital geplotteten Schablone einfach nicht oder finden die digitale im schlimmsten Fall sogar noch schöner. Alles quatsch. Hin oder Her, in der Uni habe ich Zeit dafür und das macht Spaß. So auch dieses Projekt mit “experimenteller Typografie”.

Ziel war ein Buchcover zu gestalten und dieses dann im Bleisatz zu setzen und im Hochdruck zu drucken. Die Komponente der “experimentellen Typografie” kam gerade dadurch zur Geltung, dass man eben von Hand setzt, spationiert, und so. In meinem Fall war das Cover dann für den Roman “Der Fänger im Roggen” von J.D. Salinger.

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Also, Layout gemacht, ausgedruckt, besprochen, gesetzt. Dass zwischen Layout gemacht und gesetzt etwa 12 Stunden Arbeitszeit lagen, war mir so nicht bewusst. Was ein bisschen Linien ziehen in InDesign sind, kann ganz schnell mal zu 3 Druckformen werden, weil man sich in den Kopf setzte, dreifarbig zu drucken. Denn: “10 Minuten layouten, Druck-PDF anlegen, zum Druck schicken” geht eben schneller als “10 Minuten layouten, Layout in die Farben separieren, einzelne Klischees setzen, in die Maschine einlegen”. Darüber hinaus hat mich dieses “in der Werkstatt arbeiten” ein bisschen fasziniert. Nicht wegen dem Handwerken, viel mehr wegen der Maschinen, wie man auch in der Fotostrecke sieht.
Natürlich stelle ich mir selbst jetzt die Frage, ob ich das Gelernte jemals wieder anwende und mir die Mühe mache, im Hochdruck von Hand zu drucken – Antwort: Ich hoffe, sofern ich Zeit dazu habe.
Denn eigentlich macht das alles ganz schön viel Spaß. Es dauert nur wirklich lange und zeigt zurecht, warum man diese Methode des Setzen und Druckens einfach nicht mehr anwendet.

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Hier ganz unten noch ein Bild des fertigen Produkts, dem Cover für den Roman “Der Fänger im Roggen” von J.D. Salinger. Das Cover beschreibt die Situation des Protagonisten, der mit fortfahrender Geschichte zunehmenden Depressionen ausgesetzt ist und immer zerstreuter scheint. Die vertikalen Linien stehen symbolisch für das Labyrinth aus Hochhäusern, dem der Protagonist in New York ausgesetzt ist. Die Schwierigkeit lag besonders darin, dass ich nicht dachte, dass es so schwer werden würde, den zunehmenden Buchstabenabstand zu spationieren.
Hier die richtigen Abstände zu finden war garnicht so einfach.

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Meine erste Vernissage (II)

ABK Stuttgart, Vernissage, Ganz Privat (1)

Der geneigte Blogleser erinnert sich: Da war irgendwie was mit „Ganz Privat“, Bildern in Unterwäsche, irgendwelchen Ausstellungsplakaten, die Steffen und ich machten – und dann war da noch eine Vernissage, die unglaublich wichtig klang.

ABK Stuttgart, Vernissage, Ganz Privat (2) ABK Stuttgart, Vernissage, Ganz Privat (3)

Offen gesprochen dachte ich bis zu dem Moment, an dem es los ging, dass das alles nicht so gut werden würde. Wer interessiert sich schon für Kram von Erstsemestlern? Zugegebenermaßen (und da schließe ich meine Arbeit mit ein) sind die Sachen nicht so fantastisch, wie bei einer Diplomschau – darüber hinaus fand ich persönlich die Ergebnisse nicht so stark (was nicht heißt „kacke“) wie im letzten Projekt, was leider bis zur Sommerausstellung warten muss, bis es Andere zu sehen bekommen – und alles in allem dachte ich nicht daran, dass jemand kommen würde, um sich mein Projekt im speziellen anzusehen. 

Nun, Montag, 7. Februar 2011, 18:00 – die Grundklasse Kommunikationsdesign stellt ihren Kram vor. Und da waren Menschen. Sehr viele sogar. Ein DJ, Menschen mit Fotoapparaten (Hi!), Menschen die lachten, Menschen die lobten. Nach dem offiziellen Teil ging die Party in unserem Klassenzimmer weiter und ich glaube das war alles in allem ziemlich gut. Zumindest für die Beteiligten.

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Die Arbeiten hängen jetzt noch bis Ende der Unterrichtszeit (das wäre nächsten Freitag) im Neubau II der Uni. Wer Lust hat, schaut gerne vorbei.

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Ganz Privat.


Wer mich nicht kennt, der könnte meinen ich hätte einen fantastischen Output. Vielleicht nicht umbedingt qualitativ aber zumindest, was die Menge angeht. Tatsächlich ist es aber so, dass das Semester dem Ende zugeht und wir eben einige Abgaben haben. Das allerdings behalte ich für mich, okay?

Das hier gezeigte Projekt mit dem Namen “Ganz Privat” war eine Aufgabe, bei der die ganze Klasse eine Auflage von 30 Exemplaren einhalten musste. Thematisch gab es die unterschiedlichsten Ergebnisse, ich selbst habe mich darauf bezogen, private, aber völlig triviale Fakten über mich selbst zu erzählen und so eine gewisse Privatsphäre zu schaffen, denn was ist heute wirklich noch privat?
Die Klappkarte (Format 20×20 geschlossen) ist unterteilt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Arbeit ist in zwei Ebenen zu untergliedern: Bildebene und Schriftebene. Wichtig war mir, dass die Bilder eine Klammer für die Arbeit bilden. Zwar sind die Bilder alle in der Gegenwart geschossen, dennoch wird durch die Notizen ganz bewusst darauf eingegangen, was meine Interessen sind oder wo meine Präferenzen liegen. Fotografisch spannend (für mich) die Innenseite, bei der aus 2,30m Höhe mit dem 17-40L (an einem Vollformat-Body) eine Weitwinkelaufnahme von meinem Zimmer im Haus meiner Eltern in Koblenz gemacht wurde.
Die Schrift ist mit einem Goldstift geschrieben, der Name mit einer Stencilvorlage gesprüht (Generell ist es immer hilfreich, eine Sprühvorlage mit dem eigenen Namen zu haben).
Ausgestellt werden die Arbeiten am 07.02. im Neubau II der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart.

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Nachgereicht: Die 4 Elemente.








Wie bereits an einigen Stellen erwähnt studiere ich in Stuttgart auf der Kunstakademie im ersten Semester. Beworben habe ich mich dort aus Spaß (an dieser Stelle nicht mal überheblich gemeint), eine Mappe weggeschickt, eine Prüfung gemacht und dann eine Wohnung gesucht. Ziemlich gut, ja.

Dass das Studieren dort ganz gut ist, kann ich nach den ersten Wochen tatsächlich auch bestätigen. Neben theoretischem Unterricht und Werkstattkursen stehen auch zudem Projekte und Abgaben auf dem Plan.
Im ersten Semester bearbeiteten wir nun das Projekt “Die Vier Elemente”, Umfang und Format völlig frei. Das heißt soviel wie “Mach was du willst, Hauptsache es ist gut”, oder so. Mag ich eigentlich garnicht. Freies Arbeiten schön und gut, aber manchmal habe ich dann doch mein zwei, drei Punkte, an denen mich orientieren kann.
Naja, warum also nicht fotografieren, und dazu noch etwas ziemlich gutes oben drauf? Eben. Das Ergebnis des Projektes, was sich absolut mit dem beschäftigt, was die vier Elemente heute sind, setzt sich aus Fotografie (Laboraufnahmen, inspiriert von Maxi Meeres) sowie Infografiken über das, was ich in Feuer, Wasser, Erde und Luft sehe, zusammen. Nämlich etwa Brände, Menschen die ertrinken, zunehmende Klimaerwärmung und Luftverschmutzung. Hierbei lasse ich spirituelle Hintergründe völlig außer Acht. Weil es nicht rein passt. Weil es mich nicht interessiert. Vielleicht auch, weil es mir schlichtweg nicht rational genug ist.
Gedruckt wurden die entstandenen Poster auf 4 A0-Bögen in mattem 135g Papier mit einem von diesen großen EPSON-Tintenstrahlern.
Das Ergebnis ist ganz soweit okay, wenn auch A0-Plakate aufgehangen in einem größeren Raum plötzlich winzig sind.

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Mein Name ist Sven, ich bin 25 und studiere Kommunikationsdesign an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Hier gibt es mehr über mich, und hier gehts zu meinem Impressum.

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